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Die.Händewerker




Ein Einblick wie sie entstanden sind und wofür sie stehen.


Die Händewerker sind eine satirisch zu verstehende Reihe an Kunstobjekten, die die zwölf Handwerksberufe: Bauer, Elektriker, Friseuse, Klempner, Koch, Maler, Maurer, Metzger, Schlosser, Schornsteinfeger, Tischler und Zimmermann ikonisiert darstellen. Hochwertig verarbeitet sind die Figuren aus einheimischen, lokal gewirtschafteten Holz. Bunt und modern sollen die Händewerker in aller erster Linie Spaß machen, doch es steckt natürlich mehr hinter diesen überspitzten Abbilden der handwerklichen Berufsstände.


Denn in einer Zeit, in der die Welt von Massenproduktion und globalisierten Märkten geprägt ist, gewinnt das Handwerk eine immer größere Bedeutung. Doch trotz seiner essenziellen Rolle sieht es sich mit einem zunehmenden Fachkräftemangel und eingefahrenen Klischees konfrontiert. Wir wollen uns mit diesen Herausforderungen beschäftigen und stellen, dabei gleichzeitig die Qualitäten des Handwerks im Vergleich zur Massenware und die Bedeutung für die regionale Wirtschaft hervorheben. Dafür stehen die Händewerker- das aufmerksam machen und stärken des individuellen Handwerks.


Handgefertigte Produkte und Dienstleistungen wie Reparaturen haben eine ganz besondere Qualität und Einzigartigkeit, die in der Industriellen Produktion oft verloren geht. So erfüllt sie in fast allen Fällen wichtige Aspekte in Sachen Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Ein Beispiel hierfür ist der Tischler, der individuelle Möbelstücke nach den Wünschen seiner Kunden herstellt. Diese maßgeschneiderten Möbel haben nicht nur eine hohe handwerkliche Qualität, sondern auch eine persönliche Note, die in Massenware nicht zu finden ist.

Auch in der Lebensmittelbranche spielt das Handwerk eine wichtige Rolle. Ein Koch oder eine Köchin, die mit Liebe und Leidenschaft Gerichte zubereiten, können Geschmackserlebnisse schaffen, die mit industriell gefertigten Produkten nicht zu vergleichen sind. Handgemachte Lebensmittel aus regionalen Zutaten, die Bauern und Bäuerinnen anbauen, haben eine besondere Authentizität und vermitteln ein Gefühl von Heimat und Tradition.


Außerdem bewirkt man mit der Entscheidung in die Arbeit eines Handwerkers oder einer Handwerkerin zu investieren, die regionale Wirtschaft zu stärken, was wiederum allen zu Gute kommt. Denn Handwerksbetriebe sind oft in ihrer Region verwurzelt. Ein Bauer, der auf seinem Hof regionale Produkte anbaut und verkauft, unterstützt nicht nur die lokale Landwirtschaft, sondern auch die Wertschöpfung in der Region und kürzere Lieferwege, was wiederum nachhaltiger ist. Gleiches gilt für Handwerksbetriebe wie Schlosser, Friseure, Metzger, Klempner, Elektriker, Maurer, Schornsteinfeger, Zimmermänner und Maler, die durch ihre Arbeit und Dienstleistungen die regionale Wirtschaft ankurbeln. Die enge Verbindung zwischen Handwerk und Region schafft Vertrauen und Kundenbindung.


Trotz der vielen Qualitäten des Handwerks sieht sich die Branche mit einem wachsenden Fachkräftemangel konfrontiert. Es ist eine Herausforderung, motivierte und qualifizierte Fachkräfte zu finden, die das Handwerk mit Leidenschaft und Können ausüben wollen. Es gibt verschiedene Gründe für den Fachkräftemangel. Zum Beispiel die als geringer eingeschätzte Attraktivität des Handwerks. Denn in einer Welt, die von technologischem Fortschritt und Digitalisierung geprägt ist, erscheint das Handwerk manchmal als weniger geschätzte Berufswahl im Vergleich zu anderen Berufen. Auch die Nachwuchsförderung im Handwerk ist oft nicht ausreichend, um junge Menschen, besonders nicht männliche, für eine Karriere in dieser Branche zu begeistern. Hier sind verstärkte Anstrengungen von Seiten der Handwerksbetriebe, regionalen Handwerkskammern, Bildungseinrichtungen und der Politik notwendig. Was natürlich alle Arbeitsfelder betrifft, ist der demografische Wandel in Deutschland. Das führt dazu, dass viele erfahrene Handwerkerinnen und Handwerker in den Ruhestand gehen. Es ist eine Herausforderung, diese Lücken mit kompetenten Nachwuchskräften zu füllen und einen erfolgreichen Generationswechsel zu absolvieren.


Ein weiteres Problem stellt die oft fehlende Anerkennung und Wertschätzung des Handwerks dar. Daran sind unteranderem hierarchisierende Schulsysteme, aber auch die Preisunterschiede zu importierten Waren und Dienstleistungen Schuld, was sich wiederum negativ auf den Anreiz der Branche auswirken kann.


Um dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich. Zum einen ist es wichtig, die Attraktivität des Handwerks als Berufswahl zu steigern. Hierzu können eine bessere Bezahlung, Karrierechancen, flexible Arbeitszeiten und eine bessere Work-Life-Balance beitragen. Außerdem ist die Nachwuchsförderung in Bildungseinrichtungen, Handwerkskammern und Betrieben von Nöten, um junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Auch die Förderung von Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen kann dazu beitragen, dass Fachkräfte im Handwerk ihre Kompetenzen erweitern und langfristig im Beruf bleiben. Insgesamt ist wohl eine der wichtigsten Herausforderungen gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, um das Image der Handwerksberufe zu verbessern.



Das versuchen wir mit unserer handgefertigten limitierten Holzfigur Serie. Die dargestellten Klischees sollen mit Witz den Beruf zeichnen und zum Gespräch und der Diskussion aufrufen. Die Figur selbst wird die eben beschriebenen Probleme wohl nicht lösen können, jedoch zeigt sie schon allein durch den Prozess ihrer Entstehung was das Handwerk ausmacht. Denn sie sind in Zusammenarbeit entstanden. Über die Entwurfsphase hat sich die Gestalterin Emilia Imberger mit den vorherrschenden Klischees auseinandergesetzt und auch den Dialog mit Handwerkern gesucht, um zu den finalen Entwürfen zu gelangen. Lorenz Pomplitz hat die Händewerker aus regionalem Holz handgefertigt, wodurch jedes Stück ein Unikat ist und durch das Handwerk erst zum Leben erweckt wird. Denn jedes Handwerk unterstütz das andere. Auf einem Goldenen Sockel stehend, erhalten die Berufe eine Art Podest oder Pokal artige Wirkung, was wiederum unsere Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Professionen unterstreichen soll. Der Goldenen Boden und die Tradition des Handwerks spiegeln Die Händewerker wieder und sind das perfekte Geschenk und Sammelgegenstand für alle Handwerkliebenden und Praktizierenden. Also schauen Sie doch gerne im Zuhause der Figuren in unserem Shop vorbei, für eine ganz Persönliche und Individuelle Begegnung mit den letzten Ihres Standes!



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