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Die Kulturwarenfabrik war ab 1875 Ballsaal

der davor liegenden Gastwirtschaft "Stadt Lützen"

und damals noch am westlichen Dorfrand das

letzte Haus Lindenaus. 1898 erwarb der Schenkwirt

Rudolf Neuhold Ballsaal und Gastwirtschaft und

den Kastanienhof mit Biergarten und Kegelanlage.

Kulturwarenfabrik
Kulturwarenfabrik

Erst um 1937 entstand auf dem rückwärtigen Gelände eine erweiterte Fabrikanlage. Das direkt an der  Straßenfront stehende Wohnhaus wurde um 1960 saniert und kurze Zeit später aufgrund daraus resultierender Baumängel abgerissen.

Der Sohn von Rudolf Neuhold - Friedrich Neuhold

wurde 1898 im Wohnhaus der Lützner Straße 85

geboren und lebte hier bis zu seinem frühen Tod

1931 als Metallwarenfabrikant.  Auch der Sohn

von Friedrich Neuhold - Herr Manfred Neuhold

wurde 1925 hier geboren.

Er lebte immer noch unweit seiner Geburtsstätte

als Lehrer im Ruhestand. († 2019)

Kulturwarenfabrik
Kulturwarenfabrik

Zu DDR - Zeiten wurde aus dem Ballsaal der sozialistische Großhandelsbetrieb Holz-und   Kulturwaren Leipzig. Hier lagerten unter anderem pyrotechnische Erzeugnisse, Fest -und Scherzartikel und für den Export bestimmte Artikel des Kunstgewerbes. Seit 1989 stand die Kulturwarenfabrik leer bis zum Erwerb 1993 durch Erik Pomplitz.

Danach entstanden durch umfangreichen Umbau Werkstätten und Ateliers sowie Büroetagen, Wohnlofts und kleine Appartements.

Mit der Entstehung des Henriettenparks 2001, der unmittelbar an die Kulturwarenfabrik großflächig angrenzt, verbesserte sich dann auch das Umfeld mit viel Grün.

Ereignisse der letzten 30 Jahre in der Galerie.

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